Lebenslauf

Hans Wallow
Ministerialrat a.D.
MdB a.D.


Geboren am 25. Dezember 1939 in Göttingen.
Aufgewachsen in Herbern und Münster/Westfalen.
Nach der Gesellenprüfung als Bau- und Kunstschlosser und Erlangen der Hochschulreife Diplomstudium an der Pädagogischen Fakultät der Universität Bonn.

Studienaufenthalte in Großbritannien, Italien und Spanien.

Bundesakademie für Öffentliche Verwaltung.
 

1959 - 1961 Militärdienst, Oberleutnant d. R.


Als Reporter beim Flugplatz der Heeresflieger
Mendig vor dem Start nach Koblenz zur Aufstellung des
Flaggenmastes am Deutschen Eck (1961).

 

1962 - 1965 Redakteur und später Chefredakteur bei den Werkzeitschriften "Blick vom Hochhaus" und "Lichtbogen" ( Seite2 )der Chemischen Werke Hüls AG, Marl.
 
1965 - 1966 Leiter der Werbeabteilung, Studiengemeinschaft Darmstadt
 
1966 Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands

 


Am Mekong in Laos während des Vietnamkrieges
 

 

1966 - 1971 Angestellter im höheren Dienst im Pressereferat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit unter den Ministern Walter Scheel, Hans-Jürgen Wischnewski und Erhard Eppler.
 
1971 - 1974 Referatsleiter für Öffentlichkeitsarbeit und Information in der Geschäftsleitung des Deutschen Entwicklungsdienstes.
1974 - 1981 Referatsleiter und Regierungsdirektor im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, verantwortlich für die Bereiche Jugend, Familie, Gesundheit, Forschung und Technologie, Bildung und Wissenschaft. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Bundeskanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt.


Bundeskanzler Helmut Schmidt und seine Frau Loki
machen Faxen im Wahlkampf.
 

07.06.1978 Ernennung zum Oberregierungsrat
 
19.07.1979 Ernennung zum Regierungsdirektor
 
1981 - 1983 Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis 147 Ahrweiler/Mayen
Schwerpunkte:
Bildung, Medienpolitik, Reformvorschläge für eine bessere Auslastung der Hochschulen.


Hans Wallow im Bundestag
 


Essen mit Willy Brandt, MdB, und Peter Glotz, MdB im Winzerverein Marienthal (Kreis Ahrweiler)
 

1983 - 1990 Leiter des Referates Mittel- und Südamerika im Bundespresseamt.
 
16.10.1989 Ernennung zum Ministerialrat
 
1990 - 1998 Wieder Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis 147 Ahrweiler/Mayen.
Schwerpunkte:
Entwicklungspolitik, Verteidigung, Menschenrechte, auswärtige Kulturpolitik und Abrüstung.

Gesetzentwurf für ein weltweit operierendes Umwelt- und Katastrophenhilfskorps (Grünhelme), Bundestags-Drucksachen 12/5045 vom 26.5.93 und 12/8447 vom 6.9.1994
Weitere Informationen zum Hilfskorps:
Funktionsschema des Umwelt- und Katastrophenhilfswerkes (pdf, 151 KB)
"Wenn schnelle Hilfe not tut", Die Zeit, 23.1.1992 (pdf, 365 KB)
"Wir sollten lieber dem Frieden dienen. Deutschland - Hilfssheriff oder Vorreiter der Vernunft?", Die Zeit, 1.3.1991 (pdf, 387 KB)


Bundestagsrede zur Dürrekatastrophe in Somalia 1992.


Jugendliche bauen einen Tunnel für wandernde Kröten
bei Bad Neuenahr-Ahrweiler 1992.

 

  Teilnehmer an der I. Welt-Umweltschutzkonferenz in Rio de Janeiro für die SPD-Bundestagsfraktion 1992


Mit Außenminister Klaus Kinkel zu Gesprächen
im US-Senat in Washington.

Leiter und Teilnehmer an Inspektionsreisen zu Entwicklungsprojekten und Regierungsgesprächen nach:
- Asien: Afghanistan, Indien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Thailand
- Nahost: Griechenland, Iran, Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Türkei
- Afrika: Ägypten, Burundi, Ghana, Ruanda, Tansania


Auf Informationsreise in Ghana.


- Mittel- und Südamerika: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Guatemala, Haiti, Honduras, Kolumbien, Nicaragua, Venezuela


In den Slums von Guatemala City.


Als "Kundschafter" des Ministeriums für wirtschaftliche
Zusammenarbeit am Hindukusch in Afghanistan. Dort soll jetzt Deutschland verteidigt werden !


Bei den Mendiger Heeresfliegern  in Kroatien.
 

1997 Ehrenbürger der gualtemaltekischen Provinzhauptstadt Quezaltenango für die Durchsetzung von Menschenrechten


Bestätigung aller Vorurteile: Schnarchpause auf dem
Weg zu einer Inspektionsreise nach Bolivien.
 

1998 Verzicht auf eine Wiederkandidatur zum Bundestag wegen schwerer Erkrankung
 
20.04.1999 Ernennung zum Leitenden Ministerialrat
 
1999 - 2000 Stellvertretender Leiter der Abteilung Inland im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und Leitender Ministerialrat.
 
2000 Entlassung aus dem Presse- und Informationsamt auf eigenen Wunsch.
 
2001 Austritt aus der SPD nach der Recherche über den Tod von zehn Zivilisten und 27 Schwerverletzten durch NATO-Angriffe auf Vavarin (Serbien).
 
seit 2001 Autor und Dozent
 
Infos Regelmäßige Veröffentlichungen unter anderem in "Freitag", "Rheinischer Merkur", "Berliner Zeitung"

Informationen über meine Arbeit als Mitglied des Deutschen Bundestages können Sie auf der Internet-Seite des Deutschen Bundestages einsehen. Zum Beispiel hier.

 

 

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